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Prof. Valdis Pirags, MD

Prof. Valdis Pirags, MD

Lettland

Direktor des Internationalen Instituts für Indianerstudien und der Professor für die Medizin an der Universität von Lettland

Derzeit leitet er das Projekt des webinterpretativen Sanskrit-Wörterbuchs über das Ayurveda und das Yoga, das von der Universität von Lettland finanziert wird.

Gleichzeitig leitet er die interne Klinik des Universitätsklinikums Pauls Stradiņš in Riga. Vom Jahr 2006 bis 2009 war er der Leiter des Forschungskonsortiums für schwere Krankheiten, die sich auf die Qualität und Lebenserwartung der lettischen Bevölkerung auswirken, und vom Jahr 2009 bis 2018 war er Leiter des nationalen Forschungsprogramms für Biomedizin und öffentliche Gesundheit in Lettland. Vom Jahr 1999 bis 2008 war er der Präsident der Lettischen Vereinigung für die Endokrinologie, vom Jahr 2004 bis 2006 war er der Präsident der Baltischen Gesellschaft für Atherosklerose und vom Jahr 2006 bis 2009 war er einer der Gründer und Vorstandsmitglieder der Europäischen Gesellschaft für Endokrinologie. Er ist der Vollmitglied von der Lettischen Akademie der Wissenschaften.

Prof. Pirags absolvierte im Jahr 1990 die Lettische Medizinische Akademie und erhielt den Titel Dr. Magna cum Laude im Jahr 1995 an der Ruhr-Universität in Bochum in Deutschland, wo er sich für die molekulare Pathogenese und die Genetik multifaktorieller Erkrankungen interessierte. Er setzte nach seiner Rückkehr nach Lettland im Jahr 1996 seine Arbeit über die Auswirkungen von Hyperglykämie auf zelluläre Signalwege und die Genetik von Typ-2-Diabetes fort. Er erhielt im Jahr 1996 den Karel-Oberdiss-Preis für die beste Erstveröffentlichung des Autors und im Jahr 2003 den Distinguished Research Award der Kuwait-Stiftung für Wissenschaftsentwicklung (KFAS). Kürzlich hat er auch an der Epidemiologie von Diabetes in Lettland und an der Erstellung der lettischen Genomdatenbank gearbeitet. Im Jahre 2012 erhielt er den Pauls Stradinsche Preis der Lettischen Akademie der Wissenschaften.

DR. Pirags ist der Autor oder Mitautor von mehr als zweihundert der wissenschaftlichen Originalartikeln, Kapiteln und Abstracts in lettischen und internationalen Zeitschriften. Er arbeitet als der Gutachter oder der Mitglied der Redaktion mehrerer internationaler medizinischer Fachzeitschriften. Seit dem Jahr 2003 hat er mehrere Aufbaustudiengänge in klinischer Endokrinologie der Europäischen Föderation endokriner Gesellschaften (EFES) und der Europäischen Gesellschaft für Endokrinologie (ESE) in ganz Europa organisiert.

Professor Pirags war als unabhängiger Experte für die Bewertung von Projekten des sechsten und siebten Rahmenprogramm (FP6 a FP7) bei der Europäischen Kommission, als der Mitglied der Arbeitsgruppe für die Erforschung gespeicherter menschlicher biologischer Materialien im Lenkungsausschuss für die Bioethik (CDBI-CO-GT2biomat) im Europäischen Rat, als der Mitglied des Genome Research Manager Forum der Europäischen Kommission und als der Mitglied des Exekutivausschusses von ScanBalt BioRegion tätig. Vom Jahre 2006 bis 2009 war er der Mitglied des Exekutivkomitees der Europäischen Gesellschaft für Endokrinologie und der Mitglied des Rates der Europäischen Vereinigung zur Erforschung von Diabetes (EASD).

Er hat eines der führenden klinischen Forschungszentren im Mittel- und Osteuropa eingerichtet und war der Mitglied der internationalen Lenkungsausschüsse mehrerer großer multizentrischer klinischer Studien zu Diabetes, darunter PROactive, DREAM, ORIGIN, DIRECT, TIDE, TECOS, REWIND und EXSCEL und andere. Seine aktuellen Interessen konzentrieren sich auf die Gestaltung pharmakogenetischer Studien, die sich auf die personalisierte Behandlung multifaktorieller Erkrankungen, insbesondere Typ-2-Diabetes, konzentrieren. Er nahm an der Konferenz "Die Globale Herausforderung - Auf dem Weg zu einer globalen Initiative für die genetisch-ökologische Wechselwirkungen vom Diabetes und die Fettleibigkeit in bestimmten Bevölkerungsgruppen" teil, die von der DG Forschung und Innovation bei der Europäischen Kommission in Brüssel organisiert wurde. Er war ein eingeladener Experte bei den Sitzungen der WHO-Arbeitsgruppe, um die Dokumente zur praktischen Anwendung von Ayurveda, traditioneller Medizin Unani und Panchakarma in Jaipur im September 2018 und Jamnagar im November 2019 zu bewerten.